Langsam wirds ernst

Und wenn ich daran denke, dann muss ich doch erstmal leicht schlucken und hab ein Tränchen im Auge. In einer Woche geht die Eingewöhnung in der Krippe los. Morgen haben wir unser Einführungsgespräch, wo dann der ganze Ablauf besprochen wird und was alles benötigt wird. Letzte Woche haben wir uns die Örtlichkeiten angesehen. Das gute Grundgefühl hat sich, bei aller vorhandenen Wehmut, bestätigt. Es macht alles einen sehr guten Eindruck. Und vor allem auch dem Hexlein hat es zugesagt. Als wir da waren, waren alle Kinder draussen (es war noch schönes Wetter) und so konnte sie sich auch alles in Ruhe ansehen. Und war auch recht schnell dort allein unterwegs und räumte Spielzeug durch die Gegend.

Ich bin gespannt, wie die Eingewöhnung läuft. Natürlich bin ich etwas wehmütig, so schnell ist sie so groß und vor allem schon so selbstständig geworden. Ich freue mich jedoch auch für sie. Dafür, dass sie einen guten Platz bekommen hat. Die Krippe kann Dinge leisten, die ich so nie erbringen könnte und darüber bin ich froh. Ich glaube fast, dass ich die Veränderung schlechter weg stecken werde, als mein Hexlein. Aber das ist auch in Ordnung so.

6 Kommentare zu „Langsam wirds ernst

  1. Willkommen im Klub. Ich denke, das ist normal. Es ist toll, dass Du es so sehen kannst, dass es Deinem Hexlein gut tun wird. Und aus „meiner Erfahrung“ heraus würde ich sagen, dass es umso leichter ist (für alle Seiten), je eher man als Mutter loslassen kann. Die Krippe wird nicht in allen Aspekten mit Deinen Vorstellungen übereinstimmen. Zumindest ging es mir so. Ich habe dann immer versucht, zu Hause das zu geben, was ich in der Krippe vermisst habe. Naja, groß geworden ist er zumindest ;-).

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    1. Natürlich kann die Krippe nicht mit allen meinen Vorstellungen übereinstimmen. Sie muss ja für meine Tochter passen. Und so lange man miteinander reden kann, hat sich bisher für alles eine Lösung finden lassen. Das einzige, wo ich keinen Zentimeter abweiche sind unsere Stoffwindeln, aber das ist auch eine Gewöhnungsfrage, denke ich. Allein der Kontakt zu den Kindern, das könnte ich so nie bieten. Die Angebote von vernüftigen Kursen sind auch eher mau. Die Krippe hat aber einen eigenen Turnraum (mit Bällebad, das fand Hexe ja toll), ist an ein Kloster mit großem Garten angeschlossen (das Gemüse aus dem Garten wird auch direkt in der Klosterküche verarbeitet) und sie ist vor allem nicht total überladen. Muss sagen, ich fand es dort im ganzen viel angenehmer als in der Montessori-Krippe (und vom Verständnis vom Kind nehmen die sich nix).

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      1. Eben, ich halte nichts davon da gegeneinander zu arbeiten. Davon hat keiner was. Alles offen besprechen und dann geht das auch. Hatte soweit auch den Eindruck, dass das kein Problem sein sollte.

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    1. Ich glaube, das geht allen Eltern und vor allem den Mamas so. Der erste Tag dann komplett allein wird bestimmt ganz schlimm für mich. Aber ich habe heute wieder gesehen, wie wohl sie sich da fühlt, wie schnell sie der Erzieherin gegenüber auch aufgetaut ist. Das ist schon alles gut.

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